Jugend als Zukunft der Demokratie

“ (…) Die IPU zeigt sich besorgt über den geringen Anteil – 1,9% – von unter 30-Jährigen bei den insgesamt 45.000 gewählten VolksvertreterInnen weltweit (…). IPU-Präsident Saber Chowdhury erblickt darin einen Auftrag an die Parlamente, sich vermehrt in Richtung Jugend zu öffnen: „Das ist entscheidend, um der wachsenden Entfremdung junger Menschen von der Politik beizukommen und die Demokratie weltweit für die Zukunft zu stärken (…)“.

„Politische Bildung ist eine Voraussetzung, junge Menschen dabei zu unterstützen, aktive BürgerInnen zu werden“. Die Demokratiewerkstatt des österreichischen Parlaments bietet deswegen schon seit 2007 mit Erfolg Workshops für Kinder und Jugendliche an, bei denen die TeilnehmerInnen altersgerecht erfahren „wie Demokratie funktioniert“. Auch tagesaktuelle Themen wie die Diskriminierung bestimmter Gruppen und andere Menschenrechtsfragen werden dabei beleuchtet. In diesem Zusammenhang würdigte der Klubobmann die Initiative von Nationalratspräsidentin Doris Bures, dass nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch Lehrlinge von den Angeboten der Demokratiewerkstatt profitieren können. „Demokratische Mitwirkung darf nicht von der Art der Ausbildung abhängen“.

Quelle: Pressedienst der Österreichischen Parlamentsdirektion

Mehr >hier