In einer weiteren Spezialwerkstatt zum Thema „Volksgruppen – Generationen“ waren am 24. März Emmerich und Sarah Gärtner-Horvath in der Demokratiewerkstatt zu Gast. Emmerich Gärtner-Horvath war maßgeblich an der Anerkennung der Roma als autochthone Volksgruppe in Österreich beteiligt. Beide Gäste setzen sich für die Bewahrung des Romanes und der Kultur der Burgenlandroma ein.
In bewegenden Rückblicken gaben Vater und Tochter Einblicke in die geschichtlichen
Hintergründe dieser Volksgruppe und erzählten speziell von der Verfolgung der Roma während der Zeit des Nationalsozialismus.

Aus persönlichen Erfahrungen und Perspektiven der Gäste erfuhren die Schüler:innen, was sich seit der Anerkennung der Roma als autochthone Volksgruppe vor mehr als 30 Jahren verändert und welche Ziele erreicht wurden, aber auch davon, dass es in Europa und auch in Österreich noch immer Vorurteile und Diskriminierungen gibt.

© Parlamentsdirektion/​Michael Buchner

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